::: ::: ::: Coaching . Training . Mediation ::: ::: :::
Auf dieser Seite finden Sie Skizzen einiger Coaching-Aufträge. Sie zeigen, wie unterschiedlich Coaching-Anlässe und –Verläufe sind. Bitte rufen Sie mich an, wenn Sie Fragen haben oder mit einem früheren Klienten über seine Erfahrungen sprechen möchten.
Klienten: Männer, Frauen, Paare, Teams
Abteilungsleiter, Anfang 50, Personalverantwortung für 80 Mitarbeiter, Großunternehmen
Coaching-Anlass des Abteilungsleiters und des Unternehmens: Führung, Kommunikation, Burnout-Symptome
Nach einem gesundheitlichen Zusammenbruch des Mannes war die Notwendigkeit klar geworden, dass sowohl Abteilungsleiter als auch Unternehmen etwas ändern mussten. Zumal der Coachee vorgesehen war, in wenigen Monaten ein großes Umbauvorhaben in der Fertigung zu leiten. Schwerpunkte im Coaching waren Mentaltechniken, um einfacher die Perspektive wechseln zu können, Work-Life-Balance sowie Kommunikationsverhalten und -modelle.
Ergebnisse: Der Klient entwickelte zu seinen Lebensumständen passende, neue Verhaltensweisen, die es ihm erleichterten, Arbeitsanforderungen und Ruhephasen stärker zu trennen. Dies führte zu mehr Ruhe und Übersicht in der Mitarbeiterführung, mehr Optimismus und Motivation.
Planer, Anfang 50, selbständig, vier Mitarbeiter
Coaching-Anlass des Klienten: drohende Insolvenz.
Im fünften Gespräch konnte der Klient erkennen, dass und wie er den persönlichen Kontakt mit zahlungskräftigen potenziellen Auftraggebern vermeidet. Und wie dies mögliche Projekte torpedierte. Das Wichtigste dieses Coaching-Prozesses war, die Kommunkations- und Konfliktfähigkeiten des Klienten zu verbessern. Daneben erarbeiteten wir eine Liste interessanter Kunden und trainierten individuelle Gesprächssituationen.
Ergebnisse: Der Klient gewann schnell an Sicherheit, der Stress vor und während geschäftlicher Treffen ließ nach. Er akquirierte innerhalb von drei Monaten zwei große Aufträge und überzeugte die Banken; die Gefahr der Insolvenz war abgewendet.
Wirtschaftsingenieur, Anfang 30, Großunternehmen
Coaching-Anlass des Klienten: Jobwechsel, Übernahme einer neuen Position
Dieser junge Ingenieur hatte keine größeren Probleme, keine Schwierigkeiten mit oder in seiner neuen beruflichen Situation. Er gönnte sich einen Coach. Seine Anfrage fokussierte von Anfang an die kontinuierliche Begleitung über zwei Jahre, um einmal im Monat mit einem Außenstehenden Fragen, Geschehnisse, Denk- und Verhaltensweisen reflektieren zu können. Seine finanzielle Investition für das gesamte Coaching betrug für ihn im Endeffekt weniger als ein halbes Monatsgehalt.
Berater, Mitte 40, Einzelunternehmer
Coaching-Anlass des Klienten: „Es ist kein Land in Sicht, mein Angebot wird nicht gebraucht.“
Schon im Kontaktgespräch wurde klar, dass das Angebot des Unternehmers zu konturlos war, wenig bis kein Profil hatte. Entsprechend nichtssagend waren die Marketing-Unterlagen. In acht Gesprächen definierten wir zunächst den idealen Markt des Klienten, entwickelten passende Leistungen und einfache Materialien, die diese Leistungen beschreiben. Weiterhin mehrere Ansätze, wie diese Materialien optimal präsentiert werden konnten.
Ergebnisse: Den großen Fisch konnte der Berater gegen Coaching-Ende noch nicht an Land ziehen, dafür mehrere kleinere Aufträge. Sein direkter Gewinn waren vor allem Klarheit und Selbstsicherheit. Bewirbt er weiterhin seinen Markt mit der begonnenen Systematik, dürfte sich ein größerer Erfolg bald einstellen.
Informatiker, Ende 30, Freiberufler, getrennt lebend, zwei Kinder
Coaching-Anlass des Klienten: kein geregeltes Einkommen, gelegentlich kleinere IT-Projekte, 35.000 Euro Schulden, Schwierigkeiten den Unterhalt für die Kinder pünktlich zu zahlen.
Das berufliche Potenzial des Klienten wurde schnell deutlich – aber auch seine Unfähigkeit, dieses Potenzial positiv zu präsentieren und sich in ein geleitetes Team einzufügen. Es begann ein Prozess, der letztlich 18 Monate dauerte. Schwerpunkte des Coachings waren die Arbeit am persönlichen Auftreten und der Sozialkompetenz des Klienten. Darüber hinaus haben wir Strategien entwickelt, wie er den für sein Spezialwissen idealen Markt findet und erschließt.
Ergebnisse: Gegen Ende der Coaching-Vereinbarung akquirierte der Klient sein erstes mehrmonatiges Projekt. Das ist seitdem so geblieben, die Schulden hat er abgetragen und bereits Vermögen aufgebaut.
Leiterin Personal- und Organisationsentwicklung, Anfang 40, Großunternehmen
Coaching-Anlass der Klientin: Konflikte, Unklarheit über weiteren Verbleib in der jetzigen Position
Die Klientin sprach zu Coachingbeginn von „starker innerer Zerrissenheit“, die sie empfinde, und die ihr zunehmend Arbeit und Leben vergällten. Einige Konflikte am Arbeitsplatz hatten viel Kraft gekostet, sie fühlte sich in ihren Entfaltungsmöglichkeiten stark eingegrenzt. Das Coaching fokussierte die ethischen Werte der PE-Leiterin, geeignete Strategien, wie sie diese im Unternehmenskontext leben und zu welcher erwünschten Zukunft diese beitragen könnten.
Ergebnisse: neue Zuversicht, dezidierte Veränderungsvorschläge fürs Arbeitsumfeld, klare Vorstellung der nächsten zehn Lebensjahre
PR-Beauftragte, Mitte 20, Angestellte in mittelständischem Unternehmen
Coaching-Anlass der Klientin: Übernahme einer neuen Position
Die erste – und vielleicht wichtigste – Erkenntnis der Klientin während der ersten Gespräche war, dass ihr die neue Position als PR-Leiterin wesentlich mehr Stress verursachte, als sie sich bis dahin eingestehen konnte. Was konnte ihr diesen Stress vermindern? Sie entdeckte, dass sie sich einerseits fachlich mehr qualifizieren wollte, und andererseits über kein informelles Netzwerk im Unternehmen verfügte. Daher arbeiteten wir hauptsächlich an Fragen zu Kommunikation und Sozialverhalten.
Ergebnisse: Die junge PR-Beauftragte fühlte sich entschieden stabiler in ihrer Führungsaufgabe und gestaltete sich Stück für Stück die Arbeitsumgebung, die ihr gut tat.
Beraterin, Anfang 40, seit einem Jahr selbständig
Coaching-Anlass der Klientin: fehlende Aufträge
Hohe fachliche Qualifikation, großes Engagement – aber kein Mut für Akquisition. Das war das Dilemma der Klientin. Wir erarbeiteten einen maßgeschneiderten Plan mit Marketing-Maßnahmen, die ihr Mut machten, weil sie für sie machbar waren, und wir trainierten ausführlich Akquise-Gespräche.
Ergebnisse: ein neuer Kunde gegen Ende des Coachings. Der größte Gewinn der Klientin war jedoch die neue Zuversicht und Sicherheit, sich in ihrem Beruf behaupten zu können.

Die beschriebenen Paare haben eine gemeinsame Firma und leben in Partnerschaft.
♀ Kauffrau, Mitte 30 und ♂ Einzelhändler, Ende 30
Coaching-Anlass: private Konflikte, die sich auf die gemeinsame Firma auszuwirken begannen.
Wie bei fast allen Prozessen, bei denen mehr als eine Person beteiligt ist, spielte der Ansatz der Mediation im Coaching eine wesentliche Rolle. Bei diesem Paar ohnehin, weil Konfliktbearbeitung schon bei der Auftragsklärung Thema war. Es gelang in den ersten beiden Gesprächen – übrigens ein reines Telefon-Coaching –, die wesentliche Ursache der privaten Konflikte herauszuarbeiten. In sieben Folge-Sessions haben wir neue Verhaltensmöglichkeiten besprochen und Erfolge und Misserfolge reflektiert.
Ergebnisse: Beide fühlten sich klarer und stabiler als Individuen und als Partner. Sie vereinbarten, privat und Beruf stärker zu trennen und manifestierten dies durch konkrete Vorhaben für die ersten sechs Monate nach dem Coaching.
♀ Beraterin, 40 und ♂ Planer, Anfang 40, ein gemeinsames Kind
Coaching-Anlass: zu wenige Aufträge, Gefühl von Überforderung.
Zu wenig Profil und ineffektive Arbeitsabläufe waren schnell erkennbare Ursachen für die schlechte Auftragslage. Dass ein Gefühl von Überforderung vor allem der Frau (sie kümmerte sich vorrangig um das gemeinsame Kind) die Krise verschärfte, wurde erst nach einer Reihe von Gesprächen offenbar – ein verdrängtes Thema dieses Paares. Das Coaching beschäftigte sich daher gleichrangig mit Marketing und Neustrukturierung des privaten Lebens.
Ergebnisse: zwei eventuelle und ein konkretes neues Projekt gegen Ende des Coachings; subjektiv empfundene große Erleichterung beider, dass es möglich geworden war, versteckte Wahrheiten auszusprechen.
♀ Heilpraktikerin, Anfang 50, ein Kind, und ♂ Techniker, Anfang 60
Coaching-Anlass: zu wenig Umsatz.
Mehrere gute Produkte aus eigener Entwicklung, aber unprofessionelle Marketing-Kommunikation ohne Plan und System, so stellte sich die Situation des Unternehmens im Kontaktgespräch dar. Dass sich im Hintergrund schwelende Konflikte mit ehemals befreundeten Geldgebern stark belastend auswirkten, war dem Paar nicht bewusst. Die Schuldensituation zu klären war daher ein wichtiges Thema des Coachings, neben der Optimierung des Marketings.
Ergebnisse: Die Unternehmer sind erste Schritte gegangen, haben neue Vereinbarungen mit ihren Gläubigern getroffen. Auch das Marketing ist wirkungsvoller geworden. Offen blieb, ob der Mann bereit ist, sich mit sichtbar gewordenen Defiziten in seiner Arbeitsweise auseinanderzusetzen.

Drei Ingenieure, die gemeinsame Firma ist als GbR organisiert
Coaching-Anlass des Teams: Verärgerung über interne Abläufe
Den Unternehmern wurde klar, dass nicht nur unterschiedliche Herangehensweisen an das interne Informationsmanagement zu Konflikten führte, sondern vor allem unterschiedliche Einstellungen zu Arbeit, Arbeitszeiten und Engagement. Die Sichtweisen und Werte der drei Männer herauszuarbeiten und dezidiert zu benennen, war ein Meilenstein in diesem Coaching-Prozess. Es führte zu mehr Verständnis untereinander.
Ergebnisse: Vereinbarungen zu Arbeits- und Urlaubszeiten, zu Vergütungen besonderer Leistungen und Erfolge, zu einem bestimmten Ablagesystem im Büro, zur Aufteilung von Akquise-Aktivitäten.
Zwei Geschäftsführerinnen einer GmbH
Coaching-Anlass: Stabilisierung der Zusammenarbeit und damit des Unternehmens
Es dauerte eine gewisse Zeit, etwa drei Gespräche, bis die wesentliche Ursache der sich mehr und mehr verschlechternden Zusammenarbeit der Unternehmerinnen erkennbar wurde: Einer der beiden fehlte persönliche Anerkennung. Ihr fehlte die Würdigung dafür, dass sie während der mehrmonatigen Mutterschaftspause ihrer Geschäftspartnerin die Geschicke der Firma alleine verantwortet hatte.
Ergebnisse: ein bewegendes Ritual, Anerkennung und Wertschätzung auszudrücken. Außerdem identifizierten die beiden Frauen ihre wichtigsten Kundengruppen und einigten sich, wie sie diese künftig besser informieren und bedienen können.
Unternehmerin, ihre Sekretärin, ein Abteilungsleiter
Dieses Team-Coaching entwickelte sich aus dem Einzel-Coaching der Chefin. Ihr war bewusst geworden, wie unzufrieden sie mit ihrer Arbeit war; dass sie ihre Führungsaufgabe nicht verantwortlich wahrnahm; dass sie es umging, schwierige Themen anzusprechen und Entscheidungen klar zu kommunizieren. Im Gespräch mit dem Team wiederum wurde offenbar, dass die vor wenigen Wochen eingestellte Sekretärin der Chefin die Unternehmensführung gerne übernommen hätte.
Ergebnisse: Die Sekretärin verließ das Unternehmen wieder, die Chefin nahm ihr Führungsverhalten in den Fokus und buchte neben dem weitergeführten Einzel-Coaching einige Seminare für Führungskräfte.
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